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Varta Guide Empfehlung 2014

Napoleonmuseum Schloss und Park ArenenbergNapoleonmuseum Schloss und Park Arenenberg

Das im Jahre 1906 gegründete Napoleonmuseum ist das einzige deutschsprachige Museum zur napoleonischen Geschichte. Es beschäftigt sich mit dem Zeitraum von der französischen Revolution bis zum Ersten Weltkrieg. Übrigens hat Napoleon III hier seine Kindheit verbracht!

Arenenberg Zeltsalon

Das schönste Schloss am Bodensee

Spätestens seit Mitte des 15. Jahrhunderts lässt sich auf der heute Arenenberg genannten Anhöhe zwischen Ermatingen, Mannenbach und Salenstein eine Schlossanlage mit Ost-West Ausrichtung nachweisen.

Arenenberg war ein "Konstanzer Anwesen", das heißt, im Besitz verschiedener Patrizierfamilien, die sich im Thurgau niedergelassen hatten. Den Familienbesitz verkaufte  Johann Baptist von Streng 1817 der in Konstanz weilenden Hortense de Beauharnais.

Hortense de Beauharnais

Im Februar 1817 erwirbt Hortense de Beauharnais, die Exkönigin von Holland, das Gut Arenenberg. Sie brachte aus Frankreich nicht nur den exklusiven Geschmack ihrer Familie für Kunstgegenstände und Schlossbauten, sondern auch die Liebe zur Gartenbaukunst mit an den Bodensee.

Der Schlosspark 1817 - 1906

Wer als Gartenbauarchitekt für die Arenenberger Anlage in Frage kommt, lässt sich zum momentanen Zeitpunkt noch nicht endgültig ermitteln. Es spricht viel dafür, dass sie ihre Vorstellungen durch Louis-Martin Berthault, den großen Gartenbauer Frankreichs, überarbeiten ließ, bevor sie den Plan einige Monate später in die Tat umsetzte. Ab 1834 gestaltet ihr Sohn Louis Napoléon zusammen mit Hermann von Pückler-Muskau den Park um und gibt ihm sein heutiges Aussehen.

Das 1906 gegründete Napoleonmuseum Thurgau, Schloss und Park Arenenberg, ist das einzige deutschsprachige Museum zur napoleonischen Geschichte. Wie damals ist es heute noch ein offenes, gastfreundliches Haus in welchem sich die heutigen Besucher wie Gäste von Hortense fühlen sollen.

Der Kaiser vom Bodensee

Als der letzte französische Monarch am 9. Januar 1873 für immer die Augen schloss, trug er der Überlieferung nach neben dem auf dem Thurgauer Schloss Arenenberg 36 Jahre zuvor abgefassten Abschiedsbrief seiner Mutter noch ein Dokument bei sich, das ihn unmissverständlich als Schweizer Bürger auszeichnete. Gibt es schönere Beweise für die Anhänglichkeit eines Menschen an seine Heimat?
Geboren am 20. April 1808 in Paris, lebte der spätere französische Kaiser unter dem Namen Prinz Louis Napoléon Bonaparte zwischen 1815 und 1817 in Konstanz, dann in Augsburg, um ab 1823 seinen Hauptwohnsitz endgültig an den Bodensee zurück zu verlegen. Schloss Arenenberg im Kanton Thurgau bildete sein Elternhaus und das nahe gelegene Konstanz diente ihm als „Residenzstadt". Hier erfuhr er seine weitere Erziehung und vor allem Prägung.


Napoleonmuseum Thurgau
www.napoleonmuseum.tg.ch

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